Cala Millor im Mallorca-Lexikon

Die Küstenregion rund um Cala Millor, etwa zehn Kilometer nördlich von Portocristo, ist zum wichtigsten Tourismusgebiet an der Ostküste Mallorcas geworden. Nach der Platja de Palma ist es sogar der größte Touristenmagnet der ganzen Insel. Hier gibt es gute Wassersport- und Bademöglichkeiten, begünstigt durch die sehr langen und breiten Sandstrände. Die Uferpromenade ist breit, modern und asphaltiert und bietet sich dadurch zum Inlineskaten an. Im Sommer reihen sich Läden, Straßencafés und Restaurants aneinander. Im alten Cala Millor und in der noblen Siedlung Sa Costa dels Pins stehen noch Luxusvillen und Hotels aus der Frühzeit des Tourismus. Im Gegensatz dazu findet man im neu erschlossenen Teil bis hin zu Sa Coma viele Riesenhotels, die in den letzten Jahren entstanden sind. Die Bebauung reicht bis tief ins Land hinein, leider ist die Architektur oft einfallslos und die meisten Hotels sind einfache Betonklötze. Die unbebaute Landspitze Punta de N´Amer stellt eine Ausnahme dar. Auf der Felsnase im Süden der Bucht befindet sich ein alter Sarazenenturm, man geht durch ursprüngliche Pinienwälder und Dünen. Bei Familien beliebt ist der Safari-Zoo. Man fährt entweder mit dem eigenen Auto oder im Parkexpress an exotischen Tieren wie Zebras, Elefanten und Affen vorbei. Es gibt auch einen Streichelzoo. Cala Millor geht nahtlos in Cala Bona über. Dieser Ort hat einen alten Ortskern mit schönem Hafen und ist deutlich kleiner als Cala Millor. Mehrmals stündlich fahren Busse nach Palma, die Fahrtzeit beträgt etwa eine Stunde. Weiterhin gibt es auch Ausflugsboote, die Cala Millor mit anderen Orten an der Ostküste verbinden.


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