Cala d'Or im Mallorca-Lexikon

Im Süd-Osten Mallorcas liegt der Ort Cala d'Or, 4 km nördlich von Portopetro. Beliebt ist der Ort wegen seiner schönen Buchten und wegen seiner reizvollen, außergewöhnlichen Architektur. Die Häuser sind alle weiß, weshalb Cala d'Or auch „Klein- Ibiza“ genannt wird. In den dreißiger Jahren hatte der auf Ibiza geborene Architekt Pep Costa Ferrer kleine Strandvillen in die Pinienwälder der Buchten gebaut, die stilbildend für diesen Ort werden sollten. Es wurde von den Stadtvätern beschlossen, alle Häuser weiß zu streichen und gleichzeitig Hochhäuser und Hotelgroßbauten zu verbieten. Obwohl Cala d'Or immer noch das Image eines Nobelortes besitzt, ist auch hier der Massentourismus eingezogen und zur Hochsaison kommen mehr Menschen hier hin, als die kleinen Buchten verkraften können. Deshalb sind im Sommer die Buchten oft überfüllt und stille Plätze mit ein bisschen Ruhe sucht man vergebens. Neben der Cala Gran, die mit 60 Metern länge die grösste Badebucht ist, gibt es noch die Cala Serena, die Cala Ferrera und eben die namengebende Cala d`Or (Cala = Bucht / d`Or = des Goldes). Die Cala Llonga besitzt einen sehr schönen Naturhafen. Über besonderen Reiz verfügt die „Cala Esmeralda“, die nördlichste Bucht von Cala d'Or, denn hier hat das Meer eine richtig smaragdgrüne Farbe. Nachtschwärmer kommen aus der ganzen Gegend, um in den vielen Diskotheken, Bars und Restaurants von Cala d'Or zu tanzen. Auch der mondäne Jachthafen mit 600 Liegeplätzen ist beliebt, viele Gastronomiebetriebe haben sich hier niedergelassen. In der Fußgängerzone gibt es Geschäfte für Kunst, Mode und Sport für jeden Geschmack.


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