Fundació Pilar i Joan Miró im Mallorca-Lexikon

Mallorca ist nicht nur für Strandurlauber und Wanderer interessant. In den letzten Jahrzehnten sind auch immer mehr Museen und Gallerien dazu gekommen, die das kulturelle Erbe der Insel bereichern. Für Liebhaber von moderner Kunst wird Mallorca so immer interessanter. Die Fundació Pilar i Joan Miró ist ein Vermächtnis des Malers Miró und ein Museum von besonders hohem Rang in der mallorquinischen Hauptstadt Palma. Joan Miró wurde 1893 in Barcelona geboren, war also Katalane. Allerdings stammte seine Mutter aus Mallorca und seine Frau Pilar kam auch von der Insel. Immer wieder verbrachte Miró seine Ferien auf der Baleareninsel bis er sich schließlich 1956 endgültig hier niederließ. 1959 kaufte er das Anwesen Son Boter und gab den Bau eines Ateliers in Auftrag bei seinem Freund, dem Architekten Josep Lluís Sert. 1981 schenkte er die Gebäude und die darin von ihm erhaltenen Werke der Gemeinde Palma. 1993 wurde darüber hinaus das Stiftungsgebäude (Moneo-Gebäude) in Betrieb genommen. Hier sind Gemälde, Grafiken und Skulpturen ausgestellt, die zum Spätwerk des berühmten Malers gehören. Die klare Linien und scharfe Ecken und Kanten in der Architektur des extravaganten, weißen Neubaus und die geschickte Beleuchtung der Werke Mirós durch Tageslicht machen den Besuch dieses Museums zu einem besonderen Genuss. Im großen Atelierraum kann man persönliche Utensilien und Gegenstände des berühmten Malers in Augenschein nehmen, unvollendete Ölbilder stehen auf den Staffeleien. Die Ausstellungsräume sind auf unterschiedliche Ebenen verteilt. Die bunten, einzigartigen Ölbilder Mirós machen den Besuch des Museums zu einem Genuss.


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