Miradors im Mallorca-Lexikon

An Landstraßen und an markanten Plätzen, die eine Aussicht auf ein Panorama bieten, findet man Miradors. Sie werden auf den Landkarten meistens durch ein kleines Kamerasymbol gekennzeichnet. Auch wenn diese Aussichtspunkte fürwahr kein Geheimtipp sind und schon viele Menschen zuvor von da aus fotografiert haben, sollte man sich nicht scheuen, seine Kamera zu zücken und die großartigen Ausblicke selbst fest zu halten. Oft sind Miradors auch das Ziel eines Aufstiegs auf Wanderstrecken. An der Küstenstraße zwischen Andratx und Cap Formentor in dem Gebirge der Serra de Tramuntana gibt es besonders viele dieser Miradors. Mit dem Auto sollte man vorsichtig fahren und an Aussichtspunkten anhalten, um sich umzuschauen. Einen berühmten Mirador findet man auf der Fahrt über die Halbinsel am Cap de Formentor. Nach fünf km wird der Weg mit dem Aussichtspunkt Mirador es Colomer gekrönt. Das Panorama über steile Felsküsten und das blaue Meer ist spektakulär. Nicht weit von hier, in der Nähe des Luxushotels Formentor, liegt der Aussichtspunkt Mirador Fumat mit einer atemberaubenden Fernsicht auf das Meer. Auf einem anderen Teil der Insel, im Südwesten, verläuft die berühmte, serpentinenreiche Straße von Andratx entlang der Nordwestküste der Insel. Gleich zu Beginn dieser Straße liegt der Mirador de Ricardo Roca, der mit atemberaubenden Blicken auf die 400 Meter tiefe See lockt. Es gibt viele Miradors, die ehemals Talaiots waren. Diese runden Signal-, Wacht- und Verteidigungstürme wurden fast immer zu Miradors, weil sie hoch über der Küste lagen und oft schon grandiose Ausblicke garantierten. Es existieren von ehemals 80 Talaiots heute noch etwa 50.


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