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Sóller im Mallorca-Lexikon

Mit 10000 Einwohnern ist Sóller für mallorquinische Verhältnisse eine größere Stadt. Eine alte Straßenbahn fährt täglich zwischen Sóller und Port de Sóller hin und her. Schon die Römer hatten sich in dem Tal angesiedelt, die Araber kamen einige Jahrhunderte später und verbesserten die Bewässerung und den Feldbau in der Stadt. Die fruchtbare Gartenlandschaft der Horta de Sóller geht auf ihre Bewässerungskunst zurück. Heute werden dort vor allem Orangen angebaut. Der „Rote Blitz“, eine Eisenbahn, die täglich mehrmals zwischen Palma und Sóller verkehrt, wurde früher vor allem dafür genutzt, Orangen zu transportieren. Heute sind die Zitrusfrüchte aus den großen Plantagen auf dem Festland Spaniens viel billiger und es werden aus Sóller kaum noch Zitrusfrüchte exportiert. In den nostalgischen Abteilen sitzen Touristen, die aus den Fenstern schauen und die malerische, ursprüngliche Landschaft genießen. Mandelbäume, Olivenhaine, Orangen- und Zitrusplantagen säumen den ca. 27 km langen Weg. In Sóller kann man noch einige Beispiele des katalanischen Jugendstils besichtigen, den „Modernisme“. Bereits am Bahnhofsgebäude, das Joan Rubió i Bellver, ein Schüler von Gaudí entworfen hat, wird dies deutlich. Er plante auch die Renovierung der Fassade der Pfarrkirche und entwarf das Bankhaus gegenüber von Sant Bartolomeu. Sóller wurde in der Vergangenheit häufig Opfer von Piratenattacken. Sowohl die Kirche als auch der Bahnhof waren stark befestigt. Trotzdem wurden Sóller und die Nachbarstädte Biniaraix und Fornalutx immer wieder geplündert. Ausgerechnet muslimische Piraten überfielen diese Landstriche, in denen ihre Vorfahren viele Verbesserungen eingeführt hatten. Die üppigen Terrassenkulturen, die Orangenhaine, viele Ortsnamen gehen auf die Mauren zurück.


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Kurzinformationen
Hauptstadt: Palma
Größte Gemeinde: Palma
Amtssprachen: Katalanisch sowie natürlich Spanisch
Einwohner: ~814.000
Fläche: 3.603,7155 km²
Hymne: La Balanguera
Gemeinden: 53
Höchste Erhebung: 1.445m